Simulation

Simulation und Berechnung als Grundlage für zufriedene Kunden

Simulation trifft Effizienz.

Kiekert hat eine simultane Vorgehensweise etabliert, die Rechnung und Design in einen Prozessschritt integriert. Durch „simultanous engineering“ können die Anforderungen der Gegenwart wie Gewichtsreduzierung, Miniaturisierung und Akustikoptimierung mit reduzierten Entwicklungszeiten und -kapazitäten realisiert werden.


In der virtuellen Produktentwicklung kommen finite Elemente, Berechnungen, Mehrkörpersimulationen, Toleranzanalysen und Spritzgusssimulationen zum Einsatz. Geprüft werden sicherheitsrelevante Bauteile, Baugruppen und komplette Schließsysteme. Im Rahmen unseres Simulationsablaufprogramms DSP&R (design simulation plan and report) stellen wir sicher, dass die Spezifikationen und Produktanforderungen der Gesetzgeber, der Automobilhersteller sowie interne Vorgaben berücksichtigt und produktionsrelevante Prozesse optimiert werden. Das bei uns standardisiert eingesetzte Programm schreibt über 90 verschiedene Berechnungen vor.


Der Einsatz modernster Simulationstools beschleunigt die Versuchsschleifen in erheblichem Maße. So kann die „time to market“ auch für Hochsicherheitsbauteile wie unsere Seitentürschlösser auf ein Minimum reduziert werden. Um maximale Qualität und Sicherheit zu gewährleisten, werden bis zu 800 Arbeitsstunden in den Simulationsprozess eines Türschlosses investiert. Bereits im Vorfeld der realen Produkttests simulieren wir bis zu 90 % der Umfänge. Durch den ständigen Abgleich der Simulationen mit unseren realen Produktvalidierungen erhöhen wir kontinuierlich die Präzision und die Qualität der Ergebnisse.


Im Vergleich zu der realen Produktvalidierung erlaubt die Simulation die Prüfung von Einflüssen multipler Parameter. Sogenannte Worst-Case-Szenarien sichern dabei Produktionsserien von über 20 Millionen Schlössern ab.


Die Simulationsprozesse bei Kiekert werden fortlaufend weiterentwickelt. Schon heute ist die Zuverlässigkeit unserer simultanen Berechnungen und Simulationen sehr hoch. Und das bei gleichzeitig sinkender Anzahl an benötigten Testschleifen.


Wir setzen anerkannte High-End-Software-Tools zur ständigen Effizienzsteigerung ein. Die Entwicklung geeigneter Materialmodelle und Analyseverfahren zur Bestimmung von Zeitfestigkeiten wird von uns intensiv beobachtet. Dabei optimieren und entwickeln wir unsere Verfahren stetig weiter.